Simone Weber, Basel
Beziehungen, Fragmentierung, Wohlbefinden
Als sozialisierte Wesen haben wir erfahren, dass andere Menschen wollten, dass wir sind wie sie uns gerne hätten, damit sie von uns bekommen, was sie brauchen. Und weil wir andere Menschen in unserem Leben brauchen, haben wir schon als Kinder begonnen, unauthentisch zu sein, um nicht abgewiesen zu werden. Damit wir uns selber innerlich befreien und das Leben kreieren können, das wir uns wüschen, müssen wir wieder lernen, uns authentisch auszudrücken, mit all unserem Licht und Schatten. Uns gegenseitig zu verstehen und zu respektieren wer wirklich sind und wie wir fühlen ist das Schönste und Heilvollste, was wir füreinander tun können.
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Allgemein, Beziehungen, Spiegel
Ich war auf meinem Fahrrad unterwegs als der Blick auf  zwei Türme meine Aufmerksamkeit erweckte. Die Türme hätten unterschiedlicher kaum sein können und doch sind waren sie irgendwie auch gleich. Ich dachte an das Yin und Yang Symbol, die harmonische Einheit der Gegensätzlichkeit. Das Eine braucht das unterschiedliche Andere, um sich selbst zu erkennen und zusammen ergibt ihre Andersartigkeit ein vollständigeres Ganzes.
Mit den Menschen ist es nicht anders als mit den Türmen. Wir ergänzen einander in unserer Andersartigkeit, spiegeln uns aber auch in unseren Gemeinsamkeiten. Damit helfen wir uns, uns selbst zu erkennen und ein Selbst zu definieren. Und all diese Selbste existieren innerhalb einer Gleichheit, einer Einheit. Haben wir ein gesundes Gefühl für unser Selbst entwickelt, können wir uns mit anderen verbinden und aus dieser Verbindung ein grösseres Ganzes entstehen lassen, ohne uns darin selbst zu verlieren.
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