Simone Weber, Basel
Beziehungen, Fragmentierung, Wohlbefinden
Als sozialisierte Wesen haben wir erfahren, dass andere Menschen wollten, dass wir sind wie sie uns gerne hätten, damit sie von uns bekommen, was sie brauchen. Und weil wir andere Menschen in unserem Leben brauchen, haben wir schon als Kinder begonnen, unauthentisch zu sein, um nicht abgewiesen zu werden. Damit wir uns selber innerlich befreien und das Leben kreieren können, das wir uns wüschen, müssen wir wieder lernen, uns authentisch auszudrücken, mit all unserem Licht und Schatten. Uns gegenseitig zu verstehen und zu respektieren wer wirklich sind und wie wir fühlen ist das Schönste und Heilvollste, was wir füreinander tun können.
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Allgemein, Hier und Jetzt, Wohlbefinden
Du bist die Verkörperung jedes Momentes, den du erlebst. Wenn du dir selbst erlaubst zu sein wer du bist und zu fühlen was du fühlst, dann dehnt sich dein innerer Raum aus, deine Energien fliessen. Du musst nicht den ganzen Tag lächeln. Alles kommt und geht. Es gibt nichts, das du erreichen musst. In einer erlaubenden Haltung geschieht Entwicklung ganz natürlich. 
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Höheres Selbst, Wohlbefinden
Als ich in der vergangenen Woche durch einen langen Gang lief, dachte ich mir: Wie wahr und wie schön, dass es immer ein Licht gibt am Ende des Tunnels. Und es berührte mich, mit welch sinnlicher Ästhetik der Gang dies verkörpert. Dann schwenkte meine Aufmerksamkeit zu den kleinen Lichtern an der Wand, die davon erzählten, dass es selbst im Tunnel immer eine Führung gibt, die uns die Richtung zu dem Licht an seinem Ende weist.
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Wohlbefinden

Wir sind umgeben von Dingen, die uns dabei helfen uns wohl zu fühlen. Es liegt an uns, ob wir sie nutzen. Ich verbringe beispielsweise jeden Tag etwas Zeit draussen, manchmal im Wald, manchmal am Wasser oder an einem anderen Ort, wo ich mit der Natur in Berührung komme, weil ich irgendwann gemerkt habe, dass ich mich einfach besser fühle, wenn ich es tue. Es versetzt mich in ein Gefühl von innerem Frieden und Harmonie.

Als ich heute Morgen auf der Brücke stand und ins Wasser blickte, vielen mir all die grossen und kleinen Bewegungen im Spiel von Licht und Schatten auf und ich dachte mir, dass ich eigentlich genau wie das Wasser bin. Da ist Licht und da ist Schatten und da sind all die Formen und Bewegungen, die darin erscheinen und wieder verschwinden und ein grosses Ganzes ergeben, das in Schönheit, Lebendigkeit und Harmonie erstrahlt. Alles ist Bewegung und Veränderung. Ich fühlte mich, als wäre ich das Wasser selbst, in dem all die Formen erscheinen und sich wieder auflösen, die Stille inmitten der Bewegung, das Ewige in dem Vergänglichen.

Als ich weiterging, liess ich den Rhein hinter mir, die stille, stete Bewegung, die Harmonie und den Frieden nahm ich mit in den Tag.

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Allgemein, Wohlbefinden

Ich liebe es, wenn ich unterwegs bin einen Moment inne zu halten, in die Sonne zu blicken, ihre Wärme auf meinem Gesicht zu spüren, und ihr Licht in mich aufzunehmen.

So oft sind wir aktiv, fokussiert, gestresst… und verpassen damit all die kleinen Wunder, die täglich bereit stehen, um von uns gesehen zu werden.

Wir haben gelernt, dass wir uns alles im Leben verdienen oder erarbeiten müssen. Abgesehen davon, dass das nicht wahr ist, ist dadurch ein grosses Ungleichgewicht in uns entstanden.

Wir haben verlernt zu empfangen.

Du wirst staunen, was alles von ganz alleine in dein Leben kommt oder sich sogar schon darin befindet ohne dass du es bemerkt hast, wenn du zurück findest in eine empfangende Haltung.

«Sun gazing» ist nur eine von unzähligen einfachen Möglichkeiten, dich dem Moment hinzugeben und die Energie des Empfangens in dir zu stärken.

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